Hundefutter Ratgeber: Falsches Hundefutter

Essensreste als Hundefutter

Was für Sie gut ist, ist nicht zwangsläufig auch gut für Ihren Hund !

Nahrungsmittelreste bzw. Essensreste von Ihrem Mittagstisch sowie Süßigkeiten (Schokolade)  sollten Sie nicht an Ihren Hund verfüttern (Ersatz-Hundefutter), denn Ihre Bestandteile entsprechen nicht den Nährstoffbedürfnissen Ihres Hundes, und können zuweilen auch giftig sein (Walnüsse).

Hier nun einige Beispiele von diversen Lebensmitteln die als Hundefutter ungeeignet sind:

Gesalzenes Fleisch führt unter Umständen zu Bluthochdruck und manchmal auch zu Nierenschäden, deshalb ist es nicht als Hundefutter empfehlenswert.

Der hohe Phosphorgehalt von Nüssen führt schnell zu Blasensteinen und zu Störungen des Knochenstoffwechsels.

Die Inhaltsstoffe der Zwiebel (in fast allen Speiseresten) können die roten Blutkörper zerstören und somit zur Blutarmut Ihres Hundes führen.

Lebensmittel wie z.B. Bohnen, Erbsen o.ä. führen zu einer Überaktivität der Darmbakterien, (Bauchkrämpfe, Darmwinde, Behinderung der Eiweißverdauung etc.)

Süssigkeiten die für den menschlichen Verzehr gedacht sind, sind für Ihren Hund mehr als überflüssig, denn mit ihrem hohen Zuckergehalt liefern Sie zuviel Energie und sind gleichzeitig zu arm an wichtigen Nährstoffen. Dadurch steigt die Gefahr für Ihren Hund übergewichtig zu werden. Theobromin, das sogenannte Schokoladengift kann zu Krampfanfällen Ihres Hundes führen.

 

Hundefutter als Auslöser für Allergien

Allergien kommen nicht einfach, Sie haben immer eine Ursache !

In den letzten Jahren haben Allergie-Erkrankungen bei Hunden erschreckend stark zugenommen. Die Ursache hierfür finden wir häufig in der falschen Ernährung der Hunde (falsches Hundefutter).

Wenn Ihr Hund an einer Allergie erkrankt empfehlen Tierärzte häufig Pferdefleisch als Hundefutter zuverfüttern. Dieses reine Muskelfleisch vom Pferd ist mit einem Fett-Anteil von ca. 3% sehr fettarm und deshalb gut als Hundefutter geeignet. Zusätzlich liegen die Werte von Protein und Energie (kcal und KJ) erheblich unter denen von magerem Rindfleisch. Pferdefleisch eignet sich besonders gut für Hundefutter-Diäten, da es,wie bereits erwähnt, sehr fettarm ist. Ausserdem enthält es noch eine große Anzahl an wichtigen Mineralstoffen wie Eisen, Zink, Magnesium etc. und Vitaminen z.B. Vitamin A, Vitamin E, Vitamin B1 und Vitamin B2.

Desweiteren kann man dem Hund auch Leinöl verfüttern. Das Leinöl hat einen hohen Gehalt an essentiellen Fettsäuren (Linolensäure). Die Fettsäuren bestehen zu 2/3  aus Omega-3-Fettsäuren. Bei Entzündungen im Magen und Darmtrakt, bei Allergien, sowie bei trockener Haut entfaltet das Leinöl seine heilende Wirkung.  Das Leinöl senkt die erhöhten Cholesterin- und Blutdruckwerte ihres Hundes und schützt so das Herz-Kreislaufsystem und verringert das Risiko der Verklumpung von Blutplättchen. Weitere Anwendungsgebiete sind Gelenk und Rheumaerkrankungen des Hundes.

4 wichtige Tipps für die Hunde-Fütterung:

1.) Stören Sie Ihren Hund nicht beim Fressen. Fressen und Trinken sollte an einem ungestörten Ort bereitgestellt werden.

2.) Beachten Sie bitte die Fütterungsempfehlungen auf den Hundefutter-Verpackungen.

3.) Die Futtermenge können Sie in Abhängigkeit vom Temperament und der Aktivität des Hundes verändern. Stellen Sie immer ausreichend frisches und sauberes Wasser zur Verfügung.

4.) Alle Leckereien sollten und müssen in die Berechnung der Hundefutter-Menge und des Energiebedarfs Ihres Hundes mit einbezogen werden.

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