Hundefutter Ratgeber: Hundefutter nass bzw. Nassfutter (Dosenfutter)

Nass-Hundefutter für den jungen Hund (Junior Futter)

Der Handel bietet Nass-Hundefutter in den unterschiedlichsten Varianten und von diversen Herstellern an. Das Junior Nass-Hundefutter sollte den, für den Wachstumsprozess benötigen täglichen Energie- und Nährstoffbedarf, für Ihren heranwachsenden Hund bereitstellen. Hierbei ist zu beachten, das das Körperwachstum in den ersten 2 Jahren stattfindet. Die größten Wachstumsschübe finden allerdings in der Regel zwischen dem 2. und 6. Monat statt. Während dieser Phase ist es notwendig ein auf die Bedürfnisse Ihres Hundes angepasstes Nass-Hundefutter zu wählen, denn eine falsche oder nicht dem Energie- und Nährstoffbedarf entsprechende Ernährung kann zu Fehlentwicklungen führen. Gerade ein Zuwenig oder ein Zuviel an Nass-Hundefutter in den ersten aber entscheidenen Lebensmonaten kann zu nicht wieder gutzumachenden Wachstumsfehlentwicklungen führen. Den täglichen Bedarf für Ihren Hund an Energie- und Nährstoffen können Sie der Hundefutter-Tagesbedarf-Tabelle entnehmen. Allerdings sollten Sie unbedingt dabei beachten, dass Tabellenwerte lediglich Durchschnittswerte darstellen und die benötigte Futtermenge immer individuell von der Konstitution, der Futterverwertung, dem Gesundheitszustand, der Aussentemperatur, der Bewegungsaktivität und vor allen Dingen von den unterschiedlichen Wachstumsphasen des Ihres Hundes abhängig ist.

Nass-Hundefutter für den ausgewachsenen Hund (adult)

Bei der Ernährung Ihres erwachsenen bzw. ausgewachsenen Hundes, mit Nass- bzw. Feucht-Hundefutter, gelten in etwa die gleichen Regeln wie bei Trocken-Hundefutter.

 

Inhaltsstoffe die auch im Nassfutter bzw. Dosenfutter vorkommen sollten:

Proteine: Grundsätzlich können die im Hundfutter vorkommenden Proteine pflanzlichem oder auch tierischem Ursprungs sein. Tierische Proteine sind höher einzustufen als pflanzliche. Tierisches Protein finden Sie u.a. im Rindfleisch, Geflügelfleisch und in Geflügelprodukten, sowie im Fisch. Pflanzliche Proteine kommen in Sojaprodukten, Bierhefe, Leinsamenmehl, Grünkernmehl und in Weizenkeimen vor. Wichtig ist bei der Beurteilung des Proteingehalts nicht unbedingt der prozentuale Anteile der Proteine, sondern die Qualität und somit die Verdaulichkeit der Proteine.

Kohlenhydrate: Die im Hundefutter verwendeten Kohlenhydrate werden prinzipiell in 2 Gruppen unterschieden. Zum einen die „Verdaulichen“ und zum anderen die „Unverdaulichen“ Die verdaulichen Kohlenhydrate finden wir in verschiedene Zubereitungen von Mais, Reis, Weizen, Hafer, Gerste, Möhren, Leinsamen, Melasse, Erbsen und Kartoffeln. Die Kohlenhydrate kommen im Hundefutter im Allgemeinen als Stärke vor. Die Qualität der verwendeten Kohlenhydrate lässt sich sehr gut an der Kotmenge und Kotkonsistenz messen. Geringe Kotmengen, wenig Gasbildung und eine optimale Konsistenz des Stuhls sind ein Zeichen für gut verdauliche und gut aufbereitete Kohlenhydratquellen. Die im Hundefutter vorkommenden Faserstoffe sind für die normale Funktion des Magen-Darm-Traktes wichtig. Verarbeitet werden hierfür Rübenschnitzel, Reiskleie, Apfel- und Tomatentrester, Erdnussschalen, Zitrustrester, Hafer- und Weizenkleie sowie Zellulose.

Fette: Die Fette im Hundefutter dienen zum einen als Energielieferant und zum anderen beinhalten die Futterfette essentielle Fettsäuren und wirken so als Geschmacksverbesserer. Aus dem Gewebe von Säugetieren und Geflügel werden tierische Fette gewonnen, deren Fettsäureanteil bei mehr als 90 Prozent liegt. Die im Hundefutter am häufigsten verwendete Fettart ist Geflügelfett. Für Hundefutter verwendete Pflanzenfette müssen die gleichen Eigenschaften wie die tierischen Fette aufweisen und stammen normalerweise von Soja-, Saflor- oder auch Maispflanzen.

 

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